Mittlerweile ist es ziemlich klar, dass Millennial-Reisende nicht mehr wegzudenken sind. Klar, Generation Z holt schnell auf, aber die Millennials sind immer noch vorne. Die Hotellerie gibt sich alle Mühe, sich an diese spezielle Generation von Verbrauchern anzupassen. Millennials in ein Hotel zu locken und alles so persönlich wie möglich zu gestalten, ist für Hotels echt wichtig geworden. Dazu gehören natürlich auch Direktbuchungen.
Was passiert aber, wenn Millennials lieber über Online-Reisebüros buchen, statt direkt auf der Hotel-Webseite? Leider ist das keine rhetorische Frage, sondern echt so. Studien zeigen, dass indirekte Buchungen zunehmen – bis Juni 2016 waren 27% aller Hotelbuchungen in den USA indirekt, gegenüber 23% zwei Jahre zuvor. Außerdem zeigt ein Bericht der Amerikanische Gesellschaft der Reisebüros (ASTA), zeigt, dass etwa 30 Prozent der Millennials sagten, dass sie in den letzten 12 Monaten ein Online-Reisebüro genutzt haben – außerdem gaben mehr als 45 Prozent an, dass sie Freunden oder Familie empfehlen würden, ein OTA zu nutzen.
Für Hotels heißt das, Gebühren an Dritte zu zahlen, was man nicht komplett vermeiden kann, aber es ist definitiv nicht das, was man sich in Sachen Einnahmen wünscht. Riesen wie Priceline und Expedia sind mittlerweile so groß, dass sie es sich leisten können, sogar bis zu 30% im Auftrag.
Es ist jetzt klar, dass der Hauptwettbewerb nicht mehr zwischen Hotels stattfindet, sondern zwischen Hotels und Online-Reisebüros. Da stellt sich die Frage: Was können Hoteliers tun, um den Kampf zu gewinnen und Millennials dazu zu bringen, Direktbuchungen zu machen?
Wieder mal ist unser Lieblingsthema die Antwort. Der Ruf deines Hotels kann definitiv den Buchungsprozess beeinflussen, vor allem bei den Millennials. Es ist bekannt, dass Millennials mehr als jede andere Generation bisher auf das Internet setzen, um ihre Reisen zu suchen, zu buchen und zu werben. Für sie ist das Online-Image, die Webseite und der Ruf eines Hotels wie eine Visitenkarte und 82% Millennials finden Online-Reiseberichte wichtig. Als Hotelier musst du dafür sorgen, dass der Ruf des Hotels bekannt ist und die Zielgruppe davon erfährt. Das nennen wir mal Regel Nummer eins: Sichtbarkeit.
Abgesehen von den technischen Aspekten – vielleicht kennst du dich schon mit SEO aus, was die Sichtbarkeit deiner Hotelwebsite verbessern kann – ist es wichtig zu wissen, dass Bewertungen zur Gesamtqualität deiner Website und deines gesamten Unternehmens beitragen. Wir leben in einer schnelllebigen Welt, und Millennials sind sehr wählerisch, wenn es um ihre Zeit und Aufmerksamkeit geht. Sie wollen alle Informationen, die sie bekommen können, und zwar sofort. Bewertungen auf deiner Webseite bedeuten, dass du deinen Kunden Zeit sparst, indem du alle notwendigen Informationen und Details an einem Ort bereitstellst.
Denk auch mal darüber nach: In einem früheren White Paper, Wir haben herausgefunden, dass 91% der Reisenden Suchmaschinen nutzen, wenn sie ein Hotel buchen wollen, und 81% von ihnen bevorzugen Google. Mit möglichst vielen Google-Bewertungen kannst du die Sichtbarkeit deines Unternehmens und deiner Hotelwebsite erhöhen. Die gute Nachricht ist, dass du durch die Verwendung eines Gästefeedback nach dem Aufenthalt Umfrage-Tool, Mit Tools wie dem in die TrustYou-Plattform integrierten können Kunden ihre Bewertungen auf Google veröffentlichen und so den Online-Ruf und die Sichtbarkeit deines Hotels verbessern.
Was du auch machen kannst, damit Bewertungen zu Direktbuchung führen, ist, deine Social-Media-Accounts im Auge zu behalten. Millennials sind in den sozialen Medien besonders aktiv, mehr als jede andere Generation, und für sie ist es fast so, als wären sie unsichtbar, wenn sie nicht auf Facebook, Twitter oder Instagram sind. Es kommt oft vor, dass die Aktivitäten und Empfehlungen von Freunden und Bekannten in den sozialen Medien eine größere Zielgruppe erreichen, und diese Zielgruppe könnte dann geneigt sein, sich die Webseite des Hotels anzuschauen. Der Start in den sozialen Medien, der Abschluss einer Direktbuchung – das ist das Ziel.
Denk auch daran, Treueprogramme und Mitgliedschaften auf sozialen Plattformen richtig zu bewerben! Biete Vergünstigungen als Anreiz für Direktbuchungen an, zum Beispiel ein kostenloses Abendessen, Zugang zum Spa oder alles, was nicht die Welt kostet, aber dafür sorgt, dass Reisende OTAs meiden und direkt bei dir buchen. Alles, was du anbieten kannst, alles, was beim Buchungsprozess einen Unterschied macht, solltest du unbedingt bekannt machen!
Um ehrlich zu sein, ist es schon klar und akzeptiert, dass OTAs immer da sein werden und Hotels sie bis zu einem gewissen Grad auch brauchen. Direktbuchung gehört aber nur dir, also scheu dich nicht, alle Möglichkeiten zu nutzen, um sie zu bekommen, auch den guten Ruf deines Hotels.